Tag 94: It’s beginning to look a lot like Christmas~

Okay, es tut mir leid, dass ich hier so lange nichts mehr geschrieben habe. In der Zwischenzeit ist Tokyo nur noch mehr dem Weihnachtsfeier verfallen. Überall finden Illuminations statt, man hört an jeder Ecke Weihnachtslieder und auf unserem Campus werden einige Weihnachtskonzerte veranstaltet.

Meine erste offizielle Illumination besuchte ich letzten Mittwoch in Hibiya. Nicht nur waren hier alle Bäume wunderschön beleuchtet, sondern es gab eine extra Even-Fläche, auf der eine traumhafte Lichtershow gezeigt wurde. Es hatte wirklich etwas Disney Flair, und es gab sogar Seifenblasen! Leider war es wegen dem heftigen Wind wirklich arschkalt, so dass ich danach direkt zurück ins Wohnheim fuhr.

Gestern besuchte ich hingegen das Weihnachtskonzert des Handbell Clubs unserer Uni. Statt fand das Konzert in unserer Campus-eigenen Kapelle, und ich muss wirklich sagen, es sah ziemlich schick aus, mit mehreren Gebetbüchern, in denen man Lieder aus allen möglichen Ländern finden konnte. Zwar war der Text trotzdem auf japanisch, aber ich fand es doch lustig in Japan auf „Macht hoch die Tür“, „Maria durch ein Dornwald ging“ etc zu stoßen.

Das Konzert war in 2 Teile unterteilt, ein etwas religiöserer und ein eher Hollywood orientierter. Ich war echt überrascht wie viele verschiedene Geräusche man aus einer simplen Glocke rauszaubern kann, und ich wünschte wirklich, Fotos und Videos wären erlaubt gewesen. Gegen Ende wurde es sogar etwas emotional, da sich die älteren Mitglieder des Clubs mit diesem Konzert offiziell verabschieden mussten, und die Club Leiterin unter Tränen eine Rede darüber gab, wie dankbar sie für ihre Zeit in diesem Club war.

Im Anschluss wollte ich eigentlich einen Weihnachtsmarkt hier in Tokyo besuchen, aber leider spielten meine Knie da nicht mit, weswegen es auch hier, direkt zurück ins Wohnheim, hieß.

Heute gab es ein weiteres Event in unserem Wohnheim, nämlich sollten wir zusammen Lebkuchen Häuschen bauen. Natürlich freute ich mich hierauf ziemlich, nur um dann davon enttäuscht zu werden, dass es keinen richtigen Lebkuchen gab, und wir stattdessen unsere Häuser aus wahllosen Süßigkeiten bauen sollten. Wie schwer es ist, mit dem Icing hier irgendetwas anzustellen, wusste ich noch von dem Halloween Cupcake Dokorierwettbewerb, und dieses Mal fehlte sogar der Anreiz des Disney Tickets, aber letztendlich schaffte meine Gruppe es doch, ein ganz präsentables Haus auf die Beine zu stellen. Natürlich waren wir nicht die Gewinner, aber lustig war es trotzdem.

Direkt im Anschluss traf ich mich mit Freunden aus dem Wohnheim um zusammen unsere erste Runde Dungeons&Dragons zu spielen. Ich bin mir nicht sicher ob wir uns wirklich gut angestellt haben, trotzdem bin ich froh endlich mal ein richtiges Table Top RPG gespielt zu haben, und hoffentlich kriegen wir unsere nächste Session schneller festgelegt als diese hier (wir mussten unseren Termin 3 Mal verschieben).

Großartig mehr ist nicht wirklich passiert, dafür habe ich wenigstens ein Paar hübsche Bilder parat:

LG Ines

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