Tag 5: Rein in die Stadt, und rauf auf den Campus

Heute war es endlich soweit. Zum ersten Mal fuhren wir nach Shibuya rein, und starteten den Tag mit einer Tour des kleinen, aber sehr schön grün angelegtem Campus der AGU. Die Gebäude erinnerten mich lustigerweise etwas an die der Uni in Saarbrücken, weil einige wirklich schön und modern aussahen während andere… schon einmal bessere Tage gesehen hatten. Insgesamt hieß man uns aber sehr herzlich willkommen, was schon einiges bedeutete, da sich die Tutoren um über 90 ausländische Studenten kümmern mussten.

Von der generellen Einfindung mal abgesehen, stand heute auch noch der Japanisch-Einstufungstest an, und holy shit war der Test schwer. Meine Einstufung werde ich erst nächsten Mittwoch erhalten, aber von dem was ich mitgekriegt habe war niemand mit diesem Test wirklich zufrieden…

Um uns von diesem grausamen Test etwas abzulenken, entschloss ich mich, mit ein paar Freundinnen, die Umgebung Shibuyas zu erkunden. Unser Ziel war ursprünglich der Disney Store in Shibuya, und unser Weg dorthin führte uns natürlich auch an der berühmten Shibuya Crossing vorbei. Überwältigend, ist glaube ich das richtige Wort, um diesen Nachmittag zu beschreiben, denn es war echt verdammt voll und natürlich versucht in Japan jeder Automat und jede Werbereklame mit dir zu reden. Wenn ich einen Vergleich herstellen müsse, würde ich Shibuya am ehesten mit New York vergleichen, wobei Shibuya doch deutlich sauberer ist, und man sich aus irgendeinem Grund sicherer fühlt, als man es in irgendeiner Stadt zuhause tun würde.

Auf unserem Weg zum Disney Store würden wir leicht (oder wohl eher stark) von einem BTS Pop Up-Store abgelenkt, aber nachdem der Kultur Schock, über die Tatsache, dass Kpop hier etwas ganz normales ist, und es sogar eigene Läden dazu gibt, mal abgewandt war, fanden wir endlich unseren Weg zum Disney Store.

Auch wenn dieser Disney Store vielleicht nicht durch seine Größe glänzen kann, so kann man doch nicht abstreiten, dass alles mit einer riesen Sorgfalt designet wurde, und zudem gab es auch vielerlei Artikel noch 20 – 50% Rabatt.

Nachdem wir es (ohne irgendetwas zu kaufen) aus dem Store wieder raus geschafft hatten, ging es auch schnell wieder in Richtung Wohnheim, denn wir wollten auf keinen Fall in der japanischen Rush-Hour gefangen sein. Großartig Zeit für Langeweile hatte ich aber auch nicht wirklich, da sich der Großteil der ausländischen Studenten zu einem Kneipenbesuch treffen wollten, der sich insgesamt sehr schön vorüber ging.

Morgen gehen die Orientierungsveranstsltungen weiter, also werden wir mal sehen, was sowohl der Campus, als auch Shibuya selbst für mich morgen noch so geplant hat.

Bis dann, LG Ines

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